Im Sommer 2022 waren waren wir in verschiedensten Landschaften in Frankreich unterwegs. In 30 Reisetagen legten wir inklusive der Anreise aus Thüringen 5.643 Kilometer im gemieteten Wohnmobil zurück.

Unsere Reiseroute

Von Deutschland an die Ardéche

Wir schon so oft starten wir am Hof des Erlebnisfachmarktes in Bad Langensalza, von wo wir uns erstmals mit einem Kastenwagen auf den Weg machen. Durch Thüringen, Hessen und Rheinland-Pfalz geht es nach Drusenheim am Rhein und erreichten so Frankreich. Am nächsten Tag führt unser Route über die Route des Crêtes in den Vogesen bis zum Grand Ballon, dem höchsten Gipfel des Gebirges. Anschließend geht es weiter nach Paray-le-Monial. Dort besuchen wir die bekannte Basilika Sacré-Cœur. Die Reise führt entlang der oberen Loire von Digoin in die Region Ardèche. Eine Etappe auf der wir malerischen Landschaften durchfahren. Auf der Ardèche unternehmen wir eine Kayak-Tour, bei der das Niedrigwasser den Spaß erheblich einschränkt. Ein besonderer Höhepunkt der Reise fand mit dem Besuch der Höhle von Orgnac tief unter der Erde statt.

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Avignon, Camargue und weiter ins Rousselion

Danach erkunden wir die Städte Uzès und Avignon, einschließlich des Papstpalastes und der berühmten Brücke Pont Saint-Bénézet. Die Route führt weiter durch die Camargue nach Saintes-Maries-de-la-Mer, bekannt für seine weißen Pferde und Flamingos. Anschließend ging es im etwas abgelegen Les Cabanes de Fleury nochmal an das Mittelmeer.

An Tarn, Lot und Vezere

Weitere Höhepunkte der Reise warteten mit dem Viadukt von Millau und auf dem Mont Aigoual in den Cevennen auf uns. Wir erlebten die zerklüftete Tarnschlucht von Ispagnac bis nach Millau und verbrachen eine entspannten Abend am Lac de Pareloup. Weiter ging es in das Tal des Lot mit Stopps in Espalion und Conques. Wir besuchen Boisse-Penchot, Rocamadour und Les Eyzies-de-Tayac, bevor es weiter an den Atlantik nach Rochefort und Port-des-Barques ging.

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An der Atlantikküste nach Norden

In La Rochelle erkunden wir die zauberhafte Altstadt und den Hafen. Die Reise führt uns durch das Marais Poitevin von La Rochelle nach Saint-Vincent-sur-Jard. Wir machen einen Abstecher zur einmaligen Passage du Gios und fahren an der Küste weiter ins verschlafene Port-des-Brochets und das gediegene Kervoyal. Wir machen einen Abstecher auf die Insel Quiberon, sehen die Menhire von Kerherzo und den Plage du Loch.

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In die Bretagne

Unsere Route führt weiter über Pont-Aven, Concarneau und die Pointe du Raz nach Douarnenez. Wir entdecken das pittoreske Locronan und blicken von der Pointe des Espagnols weit über die fjordähnliche Rade de Brest.
Auf die wilden Küsten der Bretagne stoßen wir am Plage de Kersiauenou und Meneham. Vom Meneham geht es über Plouescat und Roscoff auf die sehr sehenswerte Pointe de Bihit bei Trébeurden. Die Reise führt weiter über Tregastel und Treguier zum Cap Fréhel und nach Saint-Malo.

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Durch die Normandie und über Rouen und Metz in die Heimat.

Anschließend besuchen sie Bayeux und Arromanches-les-Bains bevor es über Cabourg nach Rouen geht. Die letzte Etappe führt von Rouen nach Metz, bevor sie die Heimreise antreten.

Wir waren also 30 Tage Kreuz und Quer in Frankreich unterwegs. Von den Vogesen bis an den Atlantik, vom Mittelmeer bis an sie Kanalküste. Wie immer hat uns das Reiseland Frankreich mit seiner unwahrscheinlichen Vielfalt an Landschaften, Menschen und Erlebnissen begeistert und nie enttäuscht. Erstmals mit einem recht kleine Reisemobil unterwegs zu sein war eine überraschend positive Erfahrung für un die manchen Vorteil mit sich brachte.

Der Zugvogel

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