Pointe de Pen-Hir

Von Pointe du Raz – oder Kap zu Kap oder von Pointe zu Pointe wie man hier sagen würde

Unser Ziel heute sind die unzähligen Kaps entlang der Küste der Bretagne. Pointe de Pen-Hir, Pointe du Van und Pointe du Raz sind sicher die spektakulärsten. Wir hoffen auf so tolle Ausblicke wie gestern am Pointe Saint-Mathieu.

Der Aufbruch heute gestaltet sich ein wenig kompliziert. Als wir den Stellplatz nach der Ver- und Entsorgung des WoMo verlassen wollen, sind die gestern noch geöffneten Schranken geschlossen. Wir lösen mit der Kreditkarte ein Ticket für acht Euro und wollen mit dem darauf befindlichen Code die Schranke für die Ausfahrt öffnen. Viele Versuche später ist die Schranke immer noch geschlossen. Wir sind ratlos, die Servicetelefonnummer bringt eine Ansageschleife, deren Sinn sich uns, die wir kein Wort französisch sprechen oder verstehen, nicht erschließt.

Nun treten mehrere campierende Senioren auf dem Plan, die sich rührend um unser Problem kümmern. Nach einen Telefonat mit der Servicenummer, bei dem unser Helfern dem Tonfall nach zu schließen nicht nur freundliche Worte findet, öffnet sich, oh Wunder, die Schranke und wir können unsere Tagestour beginnen.

Diese führt uns zurück nach Brest, welches wir auf der D 205 durch seine Außenbezirke umfahren. Unser erstes Etappenziel ist die Halbinsel Crozon. Wir verpassen die Ausfahrt von der N 165 auf die D 791 was sich als Glücksfall herausstellen sollte. So nehmen wir nämlich die nächste Ausfahrt und finden auf schmalen Straßen den Aussichtspunkt Belvedere hoch über dem Ufer der Flußes Augine, der hier einen weit und das Land reichenden Fjord bildet. Toller Ausblick. Auf der anderen Seite des Tales grüßt der 330 Meter hohe Menez-Hom.

Aussichtspunkt Belvedere

Anse de Dinan

Wir machen uns weiter auf den Weg an die Westspitze der Halbinsel Crozon und durchqueren den Ort Crozon. Kurz danach eröffnet sich und eine phantastische Meeresbucht, direkt an der Straße. Wir wollen gar nicht widerstehen und machen uns die Anse de Dinan als Badeplatz zueigen. Einfach nur toll hier.

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Pointe de Penhir

Als nächster Höhepunkt des Tages erweist sich der Pointe de Penhir in Camaret-sur-Mer. Da gibt es nicht viel zu kommentieren, dieser Ort ist einfach einmalig.

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Pointe Pen-Hir
Pointe Pen-Hir

Camaret-sur-Mer hat aber noch mehr zu bieten. Da gibt es gleich beim Pointe de Penhir ein Feld mit Menhiren und natürlich die Zeile mir Restaurants und Bars unten an der Hafenbucht. Was leider nicht zu finden, war hier unten ein Parkplatz für das WoMo um sich in das gastronomische Treiben stürzen zu können.

Wir verlassen die Halbinsel Crozon über die D 887 und schwenken dann Richtung Süden in Richtung Douarnenez. Auf dem Weg finden wir an der Lieue de Gréve einen Badestrand an dem wir uns eine Stunde Rast gönnen. Baden, den Strandseglern zusehen, die Sonne genießen.

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Douarnenez

Wir wagen die Fahrt an den Hafen von Douarnenez. Alles sehr eng hier. Es gab Schilder auf dem Weg die uns eine Warnung hätten sein sollen. Aber wir kämpfen uns auf engsten Straßen hinunter bis zu Hafen und finden, oh Wunder, noch einen Parkplatz. Wir erkunden die Hafenzeile zu Fuß. Auch hier müsste dieses und jenen Haus dringend saniert werden, aber alles in allem ein symphatisches Hafenviertel. Im Fischgeschäft am Hafen mit seinem überwältigenden Angebot, nehmen wir noch frische Scampi mit.

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Pointe du Van

Wir fahren weiter Richtung Pointe du Raz und kommen dabei am Pointe du Van vorbei. Irgendwie auch ein magischer Ort. Natürlich auch hier eine Kirche hoch über dem Meer. Das gesamte Kap ist mit Matten aus Heidepflanzen überzogen. Der Blick hinunter auf die Klippen ist toll. Parken konnten wir hier kostenfrei, direkt am Beginn des Rundweges um das Kap. Hier gibt es auch einen Kiosk, an dem wir kurz rasteten.

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Pointe du Van
Pointe du Van

Pointe du Raz

Weiter zum letzen Ziel des Tages, dem Pointe du Raz. Dort angekommen können wir für 15 Euro auf dem Parkplatz am Pointe du Raz für eine Nacht stehen. Wir beschließen für den Besuch des Pointe du Raz den Sonnenuntergang abzuwarten und Steffi bereitet frische Scampi mit Knoblauchspagetti, sehr lecker.

Zum Sonnenuntergang entwickelt sich eine kleine Völkerwanderung vom Parkplatz zum Kap. Hunderte mach sich dem den ca. zwei Kilometer langen Weg. Ein Weg der sich für alle gelohnt hat. Die Szene zum Sonnenuntergang über dem Pointe du Raz wirklich spektakulär.

Pointe du Raz
Pointe du Raz

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Unsere Tagesetappe am 22. August 2017

Tagesstecke Plougovelin - Pointe du Raz
Tagesstecke Plougovelin – Pointe du Raz
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1 Kommentar zu „Von Pointe du Raz – oder Kap zu Kap oder von Pointe zu Pointe wie man hier sagen würde“

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