Nördlinger Rieß

Ur-Donau, das Rieß und Nördlingen

Aufbruch

Unser Ziel soll heute das Nördlinger Reiß sein, Eine ganz einmalige Natur- und Kulturlandschaft. Die Hauptstadt des Reiß, die alte Reichstadt Nördlingen könnten wir von Pappenheim aus in nur 40 Minuten Fahrzeit erreichen.

Nicht weit von hier gibt es jedoch das Ur-Donautal. Ur-Donautal. Es soll bei Dollnstein an der Altmühl beginnen und liegt damit ca. 15 Kilometer nördlich des heutigen Donauufers.

Ur-Donautal

Wir finden, dass sich das interessant anhört und einen Umweg auf unserer Tour durch Süddeutschland wert ist. So starten wir in Pappenheim und fahren erstmal entlang der Altmühl bis nach Dollnstein. Dort biegen wir recht ab und haben das Ur- Donautal oder erreicht.

Zeit für eine Stück Geologie und Erdgeschichte. Ca. 20 Millionen Jahre ist es her. Die Donau machte bei Rennertshofen einen Knick nach Norden und lief in mehreren Schleifen durch das Jura der Fränkischen Alp auf die Altmühl zu. Erosion trug zunehmend das umgebenden Gebirge ab und füllte mehr und mehr das damalige Donautal auf. Hinzu kam der ständige Druck der Alpenbildung, der die Fränkische Alp immer weiter anhob. Manche meinen auch, dass das Rieß-Ereignis vor 15 Millionen Jahr dazu beitrug die Landschaft anzuheben. Wie dem auch sei. Auf jeden Fall wurde der Ur-Donau nach und nach das Wasser abgegraben und sie verlegte Ihren Lauf weiter südlich von hier.

Jedenfalls hat sich die Donau hier ordentlich am Gebirge abgearbeitet. Bis zu 500 Meter weichen heute die Berge links und rechts vom Talgrund. Dabei ragen sie bis zu 150 Meter hinauf. Eine klägliche Nachfolge der Ur-Donau hat übriges die Sutter angetreten. Das Bächlein entspring bei Wellheim und nutzt das Ur-Donautal einige wenige Kilometer. Beim Weiler Waldau verlässt sie die ehemalige Magistrale der Donau um nach Südwesten in Richtung Ingolstadt zu fließen. Dort mündet sie im ehemaligen Stadtgraben und erreicht so die heutige Donau.

Mauerner Höhlen

Die durch die Ur-Donau entstandene Landschaft fanden viel später die Menschen der Altsteinzeit attraktiv. Nördlich des kleinen Dorfes Mauern finden wir die Mauerner Höhlen (auch Weinberghöhlen). Archäologische Funde (Werkzeuge, die Kalksteinplastik einer sitzenden Frau – „Venus von Mauern“) weisen auf die die Nutzung der Höhlen durch Menschen der Altsteinzeit hin.

Die Venus von Mauern, eine steinzeitliche Figur, fotografiert in einer Ausstellung in Trento. by Mauernbilder, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Heute sind die Höhlen mit Eisengittern versperrt. Es droht Einsturzgefahr! Außerdem soll so eventuellen Raubgräbern jede Chance genommen werden. Trotzdem lohnt sich der kleine Aufstieg hinauf zu den Höhlen. Man hat dort einen schönen Blick in das Tal und kann einen Blick von außen die Höhlen werfen.

Dort oben kann man sich gut vorstellen, wie die Menschen der Altsteinzeit dort lagerten. Sie hatten einen tollen Blick über das Tal und konnten an einem schönen Sommertag wie heute vielleicht Herden von Renntieren oder sogar einige Wollhaarmammuts ausmachen. Sicher brachen sie dann zu einer Jagd auf, denn der nächste Supermarkt war noch einige hunderttausend Jahr entfernt.

Wir steigen wieder hinab zum dem kleinen Parkplatz, an dem sich gerade eine Wandergruppe auf den Weg macht, die Gegend zu erkunden.

Wir aber sitzen wieder auf und haben nach wenigen Kilometern Rennertshofen erreicht, wo das Ur-Donautal endet.

Verwirrung an der Donau

Da wir nun schon ganz nah an der oft besungenen „Blauen Donau“ sind, wollen wir natürlich einen Blick auf den Strom werfen, der den Schwarzwald mir dem 2.800 Kilometer entfernten Schwarzen Meer verbindet. So treffen wir beim Laufwasserkraftwerk Bertoldsheim auf die Donau. Ein Stauwerk bildet hier einen kleinen See, der offenbar zu einem Vogelparadies mutiert ist.

Unsere Route führt nun weiter über die Staatsstraßen 2047 und 2115 nach Donauwörth. Dabei durchfahren wir eine liebliche Landschaft mit schönen Orten. Rechts der Blick hinauf auf den Hang mit Obsthainen und abgeernteten Feldern, links hinunter in die Donau-Aue. Bald haben wir Donauwörth erreicht. Im Stadtzentrum biegen wir einmal falsch ab und verirren und prompt im Gewirr der Bundes- und Staatstraßen am südlichen Stadtrand.

Nördlinger Rieß

Dann aber haben wir uns wieder „eingenordet“. Auf der B 25 geht es nach Norden. Durch Harburg mit der bekannten Stauferburg erreichen wir schon bald den südlichen Hang des Nördlinger Reiß. Hierzu haben wir die B25 bei Grosssorheim verlassen und sind durch das Örtchen hinauf an den Rand des Rieß gefahren.

An einem bestimmten Tag von etwa 14,6 Millionen Jahren hätten wir nicht hier stehen dürfen. Etwas Unerhörtes hat sich damals ereignet.

Das Rieß-Ereignis

Ein Asteroid von ca. eineinhalb Kilometer Durchmesser raste damals auf die Erde zu. Mit über 70.000 Kilometer in der Stunde durchquerte er in wenigen Sekunden die Erdatmosphäre. Von Westen kommend leuchtete er heller als die Sonne und schlug mit einem Winkel von ca. 30° auf..

Der Einschlag

Was beim Aufschlag sowie kurz davor und danach geschah ist kaum zu beschreiben. Als der Kollos herannahte wurde die vor ihm befindliche Luft so enorm komprimiert und erhitzt, dass Geröll, Sand und Erdboden schlagartig verdampften. Die Material, das erhalten blieb, wurde bis zu 450 Kilometern weit geschleudert und ging im heutigen Böhmen und Mähren nieder..

Der Asteroid durchschlug das Deckgebirge und drang ca. einen Kilometer tief ein. Der Impaktor und das umgebende Gebirge wurden auf die Hälfte ihres Volumens zusammengedrückt. Bei Temperaturen von 30.000°C und einem Druck von einigen Millionen Bar verdampfte nun der Asteroid und das umgebene Gestein, Dies geschah nur wenige Sekundenbruchteile nach dem Aufschlag. Kilometerweit um den Einschlag wurde Gestein deformiert oder verflüssigt.

Der Rückschlag

Zwei Sekunden später federte das Gebirge mit ungeheuer Energie zurück, bildete einen Zentralberg im Einschlagkrater und schleuderte abermillionen Tonnen Material aus dem Krater. Bis zu 40 Kilometer um den Einschlagsort entstand so eine Auswurfdecke, die bis zu 100 Meter mächtig war.

Der Einsturz

Bis hier her waren nur wenige Sekunden vergangen. Durch die gewaltige Explosion hatte sich ein Krater von vier Kilometern Tiefe und einem Durchmesser von acht Kilometern gebildet. Der so entstandene steile Kraterrand konnte nicht stabil sein. Teils kilometergroße Gesteinsschollen rutschten in den Krater und überdeckten den instabilen Zentralberg. Nach drei Minuten war der Krater auf 24 Kilometer Durchmesser angewachsen und bedeutend flacher geworden. Über dem Krater stand eine apokalyptische Wolke aus Glut, zermahlenem Gestein und erstarrten Schmelzen. Diese Kollabierte nun, stürzte auf den Krater und füllte diesen um weitere 400 bis 500 Meter auf.

So ging das Rieß-Ereignis zu Ende. Es dauerte noch an die 2.000! Jahre, bis sich die Temperatur des Materials in Krater (nun Sulevitgestein) auf 100 °C abkühlte.

Später entstand hier ein See der mit einer Fläche die mit der des heutigen Bodensees vergleichbar ist. Er sorgte für Tonsteinablagerungen mit einer Mächtigkeit von bis zu 400 Metern. Heute sind sie eine Fundgrube für Fossilienfreunde.

Am Rieß-Blick

Und wir stehen nun am südlich Hang dieser einmaligen Landschaft. Der Glaubenberg ist ein Teil des heutigen Kraterrand. An seiner Nordflanke gibt es heute des Rieß-Blick. Eine einfache Aussichtplattform die eine schönen Panoramablick über die ganze Szenerie des Nördlinger Rieß bietet.

Blick über das Nördlinger Rieß

Weit hinten im Nordwesten der Ipf. Er ist der markenteste Berg im nördlichen Rieß. Als Zeugenberg aus dem Jura ist er viel älter als das Rieß. Er hat also das oben beschriebene Inferno überstanden.

Rechts davon, 13 Kilometer entfernt ragt der Turm von Stankt Georg in Nördlingen 99 Meter hoch über die Ebene und markiert so den die Lage der alten Reichstadt Nördlingen.

Weiter schweift der Blick Richtung Osten. Bahnlinie, bunte Ortsflecken inmitten der intensiv bewirtschafteten Felder. Weit hinten, mehr als 20 Kilometer entfernt der nördlichen Kraterrand. Das Panorama ist für Deutschland einmalig.

Gleich neben der Aussichtsplattform hat ein Künstler diesem Ort eine scharf in Edelstahl geschnittenen Reminiszenz hinterlassen. Ein überdimensionales Auge blick mit uns gemeinsam über den Rieß-Krater.

Rieß-Blick

Übrigens ist das Nördlinger Rieß mit seinen 24 Kilometern Durchmesser für Europa einmalig. Aber was ist schon Europa. Im südlichen Afrika finden wir den Vredefort-Krater. Er misst an die 300 Kilometer!!! Durchmesser und ist ungleich älter als das Nördlinger Rieß. Der gewaltigste heute nachweißbare Impact aller Zeiten ereignete sich dort vor mehr als 2 Milliarden Jahren.

Nördlingen

Wir verlassen den Rieß-Blick und fahren hinunter in die Ebene und weiter nach Nördlingen. Wir steuern den Wohnmobilstellplatz an der Kaiserwiese an. Er befindet sich am nördlichen Stadtring uns ist Teil eines großen Parkplatzes.

Womo-Stellplatz Nördlingen

Leider sind hier alle Plätze für Wohnmobile belegt. Das finden wir sehr schade, denn von hier aus ist es nicht weit in das historische Stadtzentrum. Das wollen wir uns unbedingt ansehen. Wir nutzen hier aber die Gelegenheit uns um Wasser, Abwasser und Kassettentoilette an der gut ausgestatteten Ver- und Entsorgungsstation für Wohnmobile zu kümmern.

Stadtpaziergang Nördlingen

Wir finden nach kurzer Suche eine Parkmöglichkeit auf dem großen Parkplatz am Deininger Tor, gleich am westlichen Stadtring. Von hier aus ist es nicht weit in das Stadtzentrum.

Zu Fuß haben wir die graue Betonplatte des Parkplatzes wir schnell hinter uns gelassen. Nun schlendern wird über die Straße Löpsinger Graben. Von hier aus haben wir einen schönen Blick auf die Stadtmauer. Davor, im ehemaligen Stadtgraben lehnen sich heimelige Häuschen an die Stadtmauer, umgeben sich mit malerischen Gärten.

Löbsinger Graben

Die Stadtmauer umschließt den historischen Kern von Nördlingen auf einer Länge von 2,6 Kilometern. Sie ist die einzige Stadtmauer in Deutschland mit einem Wehrgang, der heute über die gesamte Länge der Stadtmauer begehbar ist.

Aufstieg zum Wehrgang am Deininger Tor

Durch fünf Tore gewährte die Mauer Zugang nach Nördlingen. So fanden wichtige Handelswaren den Weg in die Stadt. Nördlingen war ein wichtiger Marktplatz in Süddeutschland. Neun weitere Türme und andere Gebäude gehören zur Stadtmauer von Nördlingen.

Eingang zur Stadt

Wir stehen nun vor dem Deininger Tor. Gekrönt von einem mächtigen Turm war es früher der östlichen Zugang zur alten Reichsstadt Nördlingen. Ob die wichtige Handelsstraße Richtung Regensburg, Prag und Wien Nördlingen die Stadt über das Deininger Tor oder über das etwas südlicher gelegene Reimlinger Tor verlassen hat können wir leider nicht ergründen.

Der Marktbrunnen in Nördlingen

Geradezu geht es in Richtung des Alten Viehmarktes. Ein opulenter Brunnen aus Bronze erzählt ein wenig von der Geschichte der Stadt. Da begegnen sich zwei Bauern. Beide „gut im Futter“ stehend, haben sie Gans und Ferkel unterm Arm. Auf dem Weg zu Viehmarkt in Nördlingen haben sie sich offenbar in einem kleinen Schwätzchen verloren. Oder feilschen sie vielleicht schon um den Tausch der beiden Tiere?

Fünf Stelen säumen den Brunnen. Die Basis schmücken die „Viecher“, um die es hier lange Zeit ging. Huhn und Gans, Ochs und Schwein sind zu erkennen. Darüber erzählen mit Reliefplastiken illustrierte Texttafel die Geschichte Nördlingens bis in die jüngere Vergangenheit. Uns macht es Spaß dieses kleine Kunstwerk zu erkunden.

Aber nicht nur der Brunnen, sondern auch die ganze Atmosphäre hier am Platz mit seinen schmucken alten Häuser in denen Restaurant, Apotheke und Modegeschäft ihr Domizil gefunden haben, gefällt uns sehr. Nur „Foto Hirsch“ im Haus mit dem schönen Fachwerkgiebel geradezu, scheint nun nicht mehr der „Partner in allen Fotofragen“ zu sein. Heruntergelassene Schalousien vor den Auslagen und Rabattschilder der Ausverkaufsschlacht lassen den geschäftlichen Exitus erahnen.

Schade, dahin gehen die Zeiten, in denen wir aus kundigem Mund kompetente Beratung beim Kauf von Kamera und Objektiv erhielten. Was uns bleibt sind Elektronikmärkte und der Online-Handel. Dort kaufen wir nun die Katze im Sack und hoffen gnädig auf Rücknahme, wenn die Wahl mal eine Falsche war.

Von hier aus sehen wir auch schon der Turm vorn Sankt Georg. Wir erreichen die Nördlinger Pfarrkirche nach wenigen Schritten.

Sankt Georg Nördlingen

Mächtig steht die da. Das Kirchenschiff von Stankt Georg erscheint irgendwie überlang sein. Über stolze 93 Meter erstreckt es sich von Ost nach West. So wird Sankt Georg in Nördlingen zu einer der größten Hallenkirchen in Süddeutschland. Der Turm ragt fast 90 Meter über den Platz hinauf. Damit ist Sankt Georg fast so hoch wie lang.

Besonders beeindruckt uns die gewaltige Halle. Unter einen Dach vereint, finden wir drei Kirchenschiffe von annähernd gleicher Höhe, Sitzt man unter dem Baldachin, über dem sich die Orgel befindet, scheint der prächtige Hauptaltar unendlich weit entfernt zu sein.

Auf jeden fallen lohnt es sich hier auch einmal den Kopf in den Nacken zu legen. So fällt der Blick auf das einmalige Netzgewölbe hoch über uns. Dieses ist mit seinem speziellen Muster sicher einmalig

Wir verlassen Sankt Georg und erkunden die weitere Gebäude am Marktplatz

Das Hohe Haus Nördlingen

Und schon wieder geht es hoch hinaus. Wir stehen vor dem hohen Haus. Vor 1296 ist hier das erste Hochhaus des Mittelalters entstanden. So verkündet es eine Aufschrift rechts neben dem Eingang zur heutigen CANTINA DIABOLO’S. Traut man diesen Angaben, so ist das Gebäude 36 Meter hoch. Neun Stockwerke stapeln sich dort übereinander. Eine stolze technische Leistung, die da vor über 700 Jahren vollbracht wurde und immer noch aufrecht steht, Manches Hochhaus der Moderne kann froh sein, wenn es mehr als fünfzig Jahre erlebt.

Weiter durch Nördlingen

Ein wenig später biegen wir ab in die Straße „Beim Klösterle“. Der Straßenname verweist auf das ehemaligen Franziskanerkloster von Nördlingen. Von der Klosteranlage blieb leider nur das Langhaus der ehemaligen Klosterkirche erhalten. In den beeindruckenden Renaissance-Bau sind heute ein Hotel und ein Restaurant eingezogen.

Überhaupt ist Nördlingen sehr auf Touristen ausgerichtet. Viele Restaurants, kleine Geschäfte, Modeboutiquen und manches andere mehr landen zum bummeln oder auch zu verweilen ein.

Das Stadtbild ist sauber und einladend. Die Fassaden vieler Häuser sind genauso beeindruckend wie gepflegt. Hier und da findet man die farbigen Tupfer der Bepflanzung von Grünanlagen und Höfen.

Für uns geht es weiter über den Hafenmarkt in die Löpsinger Straße. Dort kehren wir ins Café Restaurant Radlos ein. Die Bedienung ist freundlich und flott, das Essen gut und der Atmosphäre angenehm. So verbringen wir eine Mittagspause wie man sie im Urlaub erwarten kann.

Dann machen wir uns auf den Rückweg zum Auto. Dabei kommen wir an den historischen „Kornschrannen“ vorbei. Die großen historischen Kornspeicher mit der Form von mächtigen Langhäusern waren nicht nur Lagerstätten für das Getreide. Nein, auf der „Schranne“ wurde das Korn auch gehandelt.

Getreidelager gibt es hier nicht mehr. Das Korn lagert längst in den modernen Getreidesilos am Rand von Nördlingen. So z.B. in den Anlage der Bruckmühle in Nördlingen-Nähermemmingen.

Heute ist die Kornschranne in Nördlingen ein Ort des Handels und des Genusses. Eine regionale Metzgerei, eine Pizzeria, Pub und manchen andere Geschäft sind hier eingezogen.

Bald haben wir das Wohnmobil erreicht. Wir versuchen nochmal unser Glück auf dem hiesigen Wohnmobilstellplatz. Leider hat sich an Belegungslage seit dem Vormittag nichts geändert. Alle Plätze sind belegt.

Weiter von Nördlingen nach Oettingen

So befragen wir campercontact.com und erfahren, dass sich der nächstgelegene Stellplatz in Oettingen befindet. Über die B466 sollten wir in 20 Minuten dort sein. Hier unter ist das Rieß flach wie ein Brett. Wir rollen vorbei ein Dörfern wie Löpsingen, Pfäfflingen oder Dürrenzimmer. Die Bundesstraße umschifft die sicher schmucken Örtchen in großzügigen Bögen. So kommen wir schnell voran.

Der Stellplatz in Oettingen ist schnell gefunden und erweist sich als atmosphärischer Volltreffer. Direkt an der Wörnitz und dem örtlichen Festplatz gelegen, bietet er alle Attribute für ein glückliches Wohnmobilwochenende am Wasser. Hierzu aber mehr im nächsten Beitrag.