Lofoten – Vesteralen

Abschied von den Lofoten

Es wird nicht wärmer. 10°C zeigt das Thermometer heute morgen auf dem Campingplatz in Sandvika auf den Lofoten

Zugvogel Campingplatztipp

. Es ist trüb und die Wetteraussichten sind nicht sonderlich gut. Wir fassen den Entschluss heute auf Andøya, die nördlichste Insel der Vesteralen zu wechseln. Bei dem Wetter bleibt ohnehin nicht viel mehr, als den Tag im Auto zu verbringen.

Den ersten Stop legen wir auf Rastplatz am Ausnesfjord ein. Auch dieser Platz ist super hergerichtet. Ein bequemer Weg über Holzstege führt über den Fels zum nahe gelegenen Aussichtspunkt mit Blick über den Fjord und auf die malerisch gelegene Kirche von Sildpollnes. Auch an Rollifahrer ist gedacht worden. Sie haben einen eignen ebenen Steg. Fußleisten sorgen dafür, das man mit dem Rolli nicht vom Weg abkommen kann. 

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 Weiter geht es nach Fiskebøl wo wir die Fähre nach Melbu erreichen. Es ist eine recht schmucklose Überfahrt, trüber Himmel, glatte See, kaum schöne Aussichten. Auf dem weiteren Weg von Melbu nach Stokmarknes beobachten wir, dass hier der eingeschleppte Riesen-Bärenklau entlang der Straße zu einer wahren Landplage geworden ist. Die Straße führt vorbei an Stokmarknes, wo wir einen Besuch im Hurtigrutenmuseum ausschlagen. Hinter der imposanten Hadselbrua, die in einem mutigen Bogen den Langøysundet überquert, legen wir einen kurzen Fotostop ein. Über Sortland, Forfjord und Dragnes erreichen wir die Insel Andøya.

Andøya

Kein Vergleich zum grandiosen Landschaftsbild der Lofoten. Aber nicht ohne Reize. Genauso habe ich mir immer die Tundra vorgestellt. Nur das hier das Meer immer sehr nahe ist. Bei Myre nutzen wir die Abfahrt um von der Fv 82 nach Westen abzubiegen und von der Ostseite auf die Westseite der Insel zu wechseln. Hier erwartet uns der Nordatlantik mit seinen endlosen Weiten. Es ist inzwischen 14:00 Uhr. Wir kommen vorbei an Stave mit seinem Campingplatz mit einem Super originellen Wellnessangebot. Später davon mehr. 

Auf dem Weg nach Andenes halten wir kurz auf dem Bleik Rasteplass und genießen den Blick auf den Nordatlantik und seine spektakuläre Küste.

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Angekommen in Adesnes steuern wir sofort die Station der Walsafari an. Vielleicht geht ja heute noch eine Tour. Unsere Illusion verpufft schnell in den dem maritimen Realitäten. Derzeit geht kein Schiff auf Safari. Nach dem stürmischen Wetter der letzten Tage ist die See noch viel zu unruhig um mit unbedarften Landratten einen Törn zu wegen. 

Wir lassen uns auf die Warteliste für die Nachmittagstour des nächsten Tages setzen. Hierzu ist der volle Preis zu hinterlegen. In diesem Fall für uns zwei 1.300 NOK. Sollte die Tour nicht zustande kommen, wird der Betrag zurückgezahlt.  

Stave Hot Pools

Wir fahren zurück nach Stave. Zwar gibt es auch im Andenes einen Campingplatz, aber die Sache mit den mit dem Wellnessangebot dort lässt und keine Ruhe. Um was geht es? Auf dem Campingplatz befinden sich dicht an dicht fünf Erdhügel. Drei bis vier Meter hoch und grün bewachsen erinnern die Hügel an das Teletubbie-Land. Der Clou des ganzen sind die beheizten Whirlpools die in den Gipfeln der Hügel versenkt sind. Vorgeheizt auf 28°C bieten die Pools nicht nur eine wohlige Wärme, sondern auch einen einmaligen Ausblick auf den Nordatlantik nach Westen und auf die Tundra und das Bergpanorama ringsum. Wir lassen uns dieses wirklich einmalige Erlebnis nicht entgehen und lassen eineinhalb Stunden die Seele baumlen und wären und dabei gehörig auf. Draußen sind es inzwischen 6° C. Die Nacht im Zelt wird sicker etwas frisch werden.

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Tagesstrecke Lofoten - Vesteralen
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