Eigentlich waren die Menhire das Ziel

Weiter am Atlantik

Die Nacht am dem Stellplatz war erstaunlich ruhig. Heute morgen ist noch alles ruhig an der Anse du Pouldu. Der Himmel ist strahlend blau und lässt wieder einen heißen Tag erwarten.

Wir starten auch heute mit der Hoffnung auf viele neue Erlebnisse in diesem schönen Land. Zunächst läuft alles sehr gut, so wie auch in den letzten Tagen. Besonders interessieren uns die Menhire von Carnac.  
In Plouhernel besuchen wir zunächst den Wochenmarkt mit seinen schon mediterran anmutenden Angebot an Obst und Gemüse. Wir investieren in Gemüse, eingelegte Oliven und eingelegten Knoblauch und in Mules (Miesmuscheln). Plouhernel bietet auch noch sowas wie einen Outdoor-Antiquitäten-Markt an dem wir auch nicht vorbeikommen.

Plouhernel
Plouhernel

Quiberon

Wir beschließen die Menhire erstmal sausen zu lassen und lieber einen schönen Tag und eine Nacht auf der Halbinsel Quiberon zu gönnen. 

Daraus jedoch sollte nichts werden. Um es vorab zu sagen, gäbe es ein Voting für Orte die Wohnmobilisten nicht sehen wollen, so gehört die Halbinsel Quiberon nach ganz oben auf die Liste. An der an sich sehr schönen Westküste fanden wir keinen Parkplatz in unmittelbaren Küstennähe der für Wohnmobile zugelassen war. PKW-Parkplätze dafür alle fünfhundert Meter. Zugegeben, in der Nähe vom Ort Quiberon gibt es einen WoMo-Stellplatz in der gefühlt fünften Reihe zur Küste. Der aber der war überfüllt.
Im Ort Quiberon machten wir noch mehrere Versuche einen Parkplatz zu finden um die Umgebung mit dem Rad erkunden zu können. Vergeblich. Also verlassen wir die Halbinsel mit dem Gefühl, daß hier Wohnmobile hier nicht gern gesehen sind. Hinzu kommt, dass der nur 50 Kilometer lange Abstecher wegen des hohen Verkehrsaufkommens und der ewigen Sucherei nach einem Parkplatz uns fast drei Stunden gekostet hat und der Tag so fast gelaufen ist.

Menhire von Carnac

Um dem Tag doch noch etwas abzugewinnen, besuchen wir noch doch die Menhirfelder von Carnac, die wir nach ein wenig Sucherei auch finden. Wir parken am Prähistorischen Museum um umrunden das Feld mit unzähligen aufrecht stehenden Kalksteinen. Auch wir können uns nicht erklären was die Menschen in grauer Vorzeit dazu brachte eine solche Anstrengung zu unternehmen. Damit sind wir aber in guter Gesellschaft. Auch die etablierte Geschichtswissenschaft hat keine gesicherte Erklärung für dieses Phänomen.

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Nun gilt es noch einen Ort für die nächste Nacht zu finden. Den Golf Morbian südlich von Vannes schließen wir dabei aus. Hier ist nur ein Stellplatz ausgewiesen. Die Dichte von Bebauung und der touristischer Nutzung macht uns skeptisch. Quiberon läßt grüßen.
So umfahren wir Vannes auf der N 165 und stoßen noch bis auf die Landspitze beim Pointe du Castell vor. Nach einigem Suchen finden wir in Kerdrien den letzten freien Platz auf dem WoMo-Stellplatz direkt an der Strandstraße. Steffi bereitet die Mules in Gemüsebrühe und Rotwein. Ein Genuß der uns den Tag versöhnlich beenden läßt.

Sonnenuntergang in Kerdrien
Sonnenuntergang Port au Loup

Unsere Tagesetappe am 24. August 2018

Tagestrecke
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